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Baumschule

Als Baumschule wird ein Geländestück bezeichnet, auf dem Nutz- und Ziergehölze aus Samen, Ablegern oder Stecklingen gezogen werden. Natürlicherweise wachsen die Bäume in der Moorlandschaft nicht in Baumschulen auf, sondern auf ihren verstorbenen Verwandten, denn für die Verjüngung der Baumarten, insbesondere der Fichte, spielt Totholz eine wichtige Rolle. Bei einer stark entwickelten Bodenvegetation kann sich die Fichte mangels Licht oft nur auf Moderholz ansamen.

Die Baumschulen des Moorbäerpfads sind somit etwas Spezielles. Zwar wachsen auch hier Bäumchen auf toten Baumstrünken, die Arten sind aber so zusammengestellt, dass sie eine natürliche Waldgesellschfat der Moorlandschaft Glaubenberg abbilden.

Auch Bären lieben Totholz, finden sie darin doch eiweisshaltige Inektenlarven und Käfer, im Frühling eine wichtige Nahrungsquelle.